Mai 2018

Robert Alan

Freitag, 04.05.2018

Kabarett im Kuhstall, Gartenstr. 2, 97353 Wiesentheid

Einlass: 18.30 Uhr / Beginn: 20.00 Uhr

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Studentenfutter – Dein Opa war Nazi, dein Vater war Hippie und alles was du bist ist vegan.

Das Bafögamt hat mir geschrieben, dass es sein Geld zurück möchte. Ich antwortete, dass ich bereit wäre zu zahlen, wenn ich meine 12 Semester zurück bekomme. Seitdem sitze ich, bei grünem Tee, im Bordbistro und bin auf der Flucht durch die Republik. Meine Eltern meinen, wenn ich irgendwas brauche, soll ich anrufen. Aber was soll ich denn jetzt noch brauchen?

Jetzt, wo ich meinen Bachelor habe, liegt mir doch die Welt zu Füßen wie ein Dackel vorm Kamin. Oder etwa nicht? War das ganze Büffeln & Bong rauchen am Ende doch umsonst? Ist die harsche Kritik an unserem Bildungssystem berechtigt oder gehört sie nur zum guten Ton der dauerironischen Milchkaffeeboheme? Und warum haben weibliche Schaufensterfiguren von Sportbekleidungsgeschäften immer steife Nippel? Und Männer mit Cabrio meistens schlechten Musikgeschmack? Hat das alles irgendetwas mit Bildung zu tun? „Natürlich nicht!“, sagt mir der Fahrscheinkontrolleur im ICE und tätschelt mir sanft den Kopf. Ich schaue aus dem Fenster und die Welt zieht mit all ihren Hypes vorbei. Seit ich meinen Bachelor habe benutze ich Fremdwörter wie „Neophobie“ und „hätteichmallieberneausbildunggemacht“. Studentenfutter – ein Abend für den Feuilleton und die Katz.

PS: Es gibt Anwesenheitspflicht.


Preise:


• Passauer Scharfrichterbeil

• Dortmunder Comedy & Kabarett Pockal

• Goldene Weißwurscht München

• Bremer Comedypreis

Homepage: http://www.robertalan.de

Juni 2018

Inka Meyer

Freitag, 08.06.2018

Kabarett im Kuhstall, Gartenstr. 2, 97353 Wiesentheid

Einlass: 18.30 Uhr / Beginn: 20.15 Uhr

»KILL ME, KATE!«

Die gezähmte Widerspenstige

Eine Kabarett-Dramödie –

Die Theatermacherin Inka Meyer hat ein Problem: Für die nächste Spielzeit wurde ihr das Shakespeare-Stück „Der Widerspenstigen Zähmung“ zur Inszenierung aufgebrummt. Doch ist es überhaupt möglich, 40 Jahre nachdem die ersten Frauen ihre BHs verbrannten, ein Stück mit derart mittelalterlichen Rollenbildern auf die Bühne zu bringen? Die Aufgabe wird für Inka schnell zur Bestandsaufnahme: Wie geht es den Frauen, die Kinder haben und arbeiten? Die keine Kinder haben und arbeiten? Die Kinder haben und nicht arbeiten? Weib oder Weibchen? Gleichgestellt oder zurückgestellt? Powerfrau oder Übermutter? Und wo stecken eigentlich die Männer? Wo sie vor 50 Jahren auch steckten – im Büro? Drei Viertel aller Väter nehmen nur zwei Monate Elternzeit – parallel zur Elternzeit ihrer Frau. Wer kocht also den Bio-Möhrenpastinakenbrei? Vater, Mutter oder Alnatura? Und wer kann uns bei den Fragen weiterhelfen? Etwa Germany’s Next Role-Model Heidi Klum? Oder Herzogin Kate, die ihr Studium in den Wind geschossen hat, um in Designerkleidchen neben Prinz William zu glänzen? Die Antworten darauf sind verblüffend, originell und höchst unterhaltsam. Zumindest bei Inka Meyer.

Hier geht’s um Frauen. Aber anders. Das heißt: Kein Mann-Frau-Gedöns. Kein Latzhosen-Feministinnen-Genöle. Kein Männer-Bashing. Frei von Rollenklischees. Es geht um Arbeit, Familie, Rente. Hochpolitisch – aber sehr, sehr komisch. Auch für Männer. »KILL ME, KATE!« ist eine moderne Komödie über die Tragödie, heute eine Frau zu sein.

Alle Infos: www.inkameyer.de

Münchner Merkur: Selten hat der Blick auf die Rolle der Frau so viel Spaß gemacht.

Röhn-u.Saalepost: Ein geniales Rundumpaket, das nach den künstlerischen Sternen greift und mittendrin sitzt das Publikum, das sich vor Lachen biegt.

MainPost: Die Vielfalt der schauspielerischen Mittel beherrscht sie perfekt und macht damit den Abend zu einem satirischen Vergnügen der besonderen Art.

Badische Zeitung: Inka Meyer setzt sich in fulminanten Wortschwällen für die Rechte der Frauen ein. Mit natürlichem Charme erobert sie die Gunst des Publikums im Handumdrehen. „Die ist der Hammer“, kommentiert ein begeisterter Zuschauer.

Neuburger Rundschau: Eine Bühnenpräsenz, wie sie die Bretter der Kleinkunstbühne nicht alle Tage erleben.

Boeblinger Bote: Inka Meyers rotzfreche Art macht auch den Männern im restlos ausverkauften Theater Altes Amtsgericht einen Mordsspaß. Böse, bissig und blitzgescheit.

 

Oktober 2018

Holger Paetz

Freitag, 12.10.2018

Kabarett im Kuhstall, Gartenstr. 2, 97353 Wiesentheid

Einlass: 18.30 / Beginn: 20.00 Uhr

Ekstase2

„Ekstase in Würde

Höhepunkte will jeder. Danach lechzen wir. Aber wie krieg ich Ekstase hin, die im Rahmen bleibt? Und dann: Deutsche Ekstase? Klingt unmöglich, klingt wie Schweizer Hochseefischer. Und doch gibt es sie. Sie ist nur verschüttet.

Wer in Bayern lebt, hat es gut. Die Landespolitik bietet täglich Entrückendes. Aber auch die Kanzlerin trägt Ekstase in sich. Man sieht es ihr nicht immer an. Unvergesslich: Ihre Flüchtlings-Ekstase.

Doch auch wir können Ekstase! Wir schaffen das. Paetz zeigt uns den Weg. Hol dir den Höhepunkt! Lerne Besessenheit, Verzückung, Veitstanz und Orgasmus. Der Schamane mit dem griesgrämigen Gesicht führt dich hin.

Holger Paetz. Der Wahlmünchner mit unterfränkischem Migrationshintergrund hat die Kunst des kritischen Missmuts und der satirischen Nörgelei perfektioniert. Und seine großen Schaufelhände flattern wild durch die Gegend.

Pressestimmen:

„Egal ob er Gedichte schreibt oder ein nachdenkliches Lied singt – immer sind seine ebenso tiefsinnigen, wie messerscharfen Analysen durchsetzt mit schwarzem Humor.“ (Süddeutsche Zeitung)

Er ist nicht nur selbstironischer Paetz-Darsteller, Gewinner des Salzburger Stier, sondern er ist schlicht und ergreifend, ein sprachvirtuoser, extraordinärer Literat, wenn nicht Poet. “ (Neue Zürcher Zeitung)

 

März 2019

Das Eich

Samstag, 23.03.2019

Comedy im Café, Hans-Kleider-Str. 1, 97337 Dettelbach

Einlass: 18.30 Uhr / Beginn: 20.00 Uhr

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Das Eich ist wieder da! Oder besser gesagt: Immer noch! Seit sage und schreibe zehn Jahren ist Frankens entspanntester Exportschlager auf den Bühnen der Republik und mittlerweile auch auf Kreuzfahrtschiffen weltweit als Spaßmacher unterwegs. Ein Ende ist nicht in Sicht, im Gegenteil!

 Nach den vielumjubelten Programmen „Zum Schreia“, „Der Schwachsinn galoppiert!“, „Das dritte Eich“ und „Jetzt Eicht´s!“ greift der Komiker und Musikkabarettist mit „Fürchtet Eich nicht!“ zum mittlerweile fünften Mal in die Bühnentrickkiste.

Und die immer größer werdende Fangemeinde fragt sich gespannt: Ist der Name auch diesmal wieder Programm? In Zeiten von Donald Trump, Kim Yong-un und Erdowahn? In einer Epoche, in dem jeder „besorgte Bürger“ seine – oft wenig fundierte – Meinung in die (a)sozialen Netzwerke kloppt und „Alles kommentieren!“ zum Volkssport geworden ist? Und Nahrung mittlerweile zu einer eigenen Religion? Wie soll man sich da NICHT fürchten?

„Entspannt Euch! Alles eine Frage der Sichtweise“, meint Das Eich und wird in seinem brandneuen Programm den alltäglichen Wahnsinn einmal mehr gemeinsam mit Euch weglachen und -singen. Versprochen! Denn:  Wenn gar nix mehr hilft, hilft Humor!

Oder Donald, alter Nachwuchskomiker?
„It´s true!“

Na also, worauf wartet Ihr noch? Kommet in Scharen und „FÜRCHTET EICH NICHT!“.